Messe DCONex 2019 - wir sind dabei


10 Jahre geballte Fachkompetenz - Netzwerk Schimmelpilzberatung Deutschland

Bereits zum 10. Mal trafen sich die Akteure des Netzwerk Schimmelpilzberatung Deutschlandzu ihrer jährlichen Zusammenkunft im Rahmen der 22. Pilztagung am 19. und 20. Juni 2018 in Wiesbaden Niedernhausen.

Im Mittelpunkt der regelmäßigen Treffen stehen der Austausch über Aktivitäten der einzelnen Netzwerke und die neusten Entwicklungen im Bereich Schimmel in Wohn- und Arbeitsräumen.

Im Jahr 2009 fand auf Initiative von Herrn Dr. Gabrio (ehemals Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart, Sachgebietsleiter: Humanbiomonitoring, Analytische Qualitätssicherung) ein Gespräch mit verschiedenen Vertretern von bereits bestehenden und geplanten Schimmelnetzwerken in Deutschland statt. Die Idee: Eine Plattform zu schaffen, die den Lokal-, Regional- und Landesnetzwerken die Möglichkeit gibt, sich auszutauschen, voneinander zu lernen und ihre Kräfte zu bündeln.

Mit von der Partie waren seinerzeit das Netzwerk Schimmelpilzberatung Baden-Württemberg, die Verbraucherzentrale NRW, das Bremer Netzwerk Schimmelberatung sowie die Netzwerke aus Göttingen, Hamburg und Köln. Bewusst handelt es sich damals wie heute nur um Vertreter von Non Profit Organisationen. Aus dem Netzwerk Schimmelpilzberatung Deutschland kam der Impuls weitere regional tätige Netzwerke zu gründen.

Heute steht das Netzwerk Schimmelpilzberatung Deutschland unter der Schirmherrschaft des Umweltbundesamtes und wird von Herrn Prof. Dr. med. Wiesmüller, Gesundheitsamt der Stadt Köln - Infektions- und Umwelthygiene moderiert.

Auf der Homepage des Umweltbundesamtes findet man die einzelnen Vertreter und gelangt mit einem Klick auf deren direkte Internetpräsenz. www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/umwelteinfluesse-auf-den-menschen/schimmel/netzwerk-schimmelpilzberatung

Ebenso wurden die vom Netzwerk erarbeiteten Informationsbroschüren für Verbraucher und Ratsuchende auf der Homepage des Umweltbundesamtes veröffentlicht. www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen

Wenn Sie eine Non Profit Organisation zum Thema Schimmel in Wohn- und Arbeitsräumen sind oder Interesse an einem regionalen Netzwerk in Ihrem Umfeld haben, laden wir Sie ein, Teil unseres Netzwerkes zu werden!

Gerne unterstützen wir Sie bei der Gründung und Führung regionaler Netzwerke. Senden Sie eine E-Mail an die Organisatorin des Netzwerk Schimmelpilzberatung Deutschland, Frau Sabine Müller-Dietrich, unter s.mueller-dietrich@um-d.de und seien Sie bei unserem nächsten Treffen am 24. Juni 2019 in Wiesbaden-Niedernhausen dabei.

 

 

VDB Baubiologen messen Elektrostress im Auto

Baubiologen im VDB erstellen in einem internen Forschungsprojekt eine orientierende Datenbank zur Belastungen niederfrequenter magnetischer Feldern in Personenkraftwagen und Wohnmobilen. Dabei werden unterschiedlich Motorensysteme wie Benziner, Diesel, Gas, Hybrid, Elektro erfasst. Die vorläufige Auswertung der bisher durchgeführten Messungen zeigen, dass die Belastung in Fahrzeugen durch niederfrequente magnetische Wechselfelder im Vergleich zu normalen Büroarbeitsplätzen höher als allgemein erwartet wird, ist. Sie dürfte für viele, die beruflich häufig in einem Auto unterwegs sind, höher liegen als an ihrem Büroarbeitsplatz. Stellenweise sind die Feldstärken im Auto mit den Feldstärken mit der in der Nähe einer Hochspannungsleitung durchaus vergleichbar.
Der Verdacht, dass die Felder in einem Elektro-Auto deutlich höher sind, hat sich nach bisherigem Kenntnisstand nicht bestätigt. Für eine endgültige Einschätzung liegen uns jedoch noch zu wenige Messwerte vor und diese Einschätzung gilt nur für die vorderen Sitze.

Sie möchten orientierend wissen, wie hoch die Belastung der magnetischen Felder in Ihrem Fahrzeug ist? Kein Problem!
Wir unterbreiten Ihnen auf Basis des laufenden Forschungsprojekts gerne folgendes Angebot:

Ein Baubiologe aus unserem Verband kommt zu Ihnen und ermittelt unter unterschiedlichen Situationen die Höhe der Belastung durch niederfrequente magnetische Wechselfelder in Ihrem PKW.

Die Messungen werden zwischen 1,5 und 2 Stunden Zeit in Anspruch nehmen.

Ihre Kostenbeteiligung beträgt 480,00 € brutto.

Alternativ können Sie nach Absprache auch mit Ihrem Fahrzeug zum Büro des Baubiologen fahren. Dann Beträgt Ihre Kostenbeteiligung 290,00 € brutto.

So wird gemessen:
Die Messungen werden ausschließlich mit dem NFA 1000 der Firma Gigahertz und nach einer einheitlichen Messprozedur durchgeführt werden.

1. Ermittlung der Hintergrundbelastung und Messwerterfassung vor der Fahrt
Für die Messungen im Stand sollte die Hintergrundbelastung durch magnetische Wechselfelder 100 nT innerhalb von 15 min nicht übersteigen. Dies wird vor Beginn der Messungen überprüft.

2. Messungen im Leerlauf
Es wird im Leerlauf an bis zu 15 Messpunkten die niederfrequenten magnetischen Wechselfelder erfasst (vorderen und hinteren Sitzplätze in Kopf, Schoß, Fußbereich). Während der Messungen werden Klimaanlage, Radio und Fahrtlicht eingeschaltet sind.

3. Messungen im Stand, bei laufendem Motor Blinker, Fernlicht, induktive Ladegeräte
Ist dies durchgeführt werden Verbraucher wie Sitzheizung etc. eingeschaltet und kontrolliert, ob sich die Messwerte erhöhen. Wenn ja, werden die höchsten Messwerte, mit Angabe des jeweiligen Verursachers und die Position der Messwerte z. B. Blinker, Fahrer, Kopfbereich, Beifahrer Fußbereich, Rücksitz rechts (Fahrtrichtung), Sitzbereich dokumentiert.

4. Messungen während der Fahrt, z.B. bei einer Autobahnfahrt
Es wird während einer typischen Fahrt eine Aufzeichnung über (ca. 30 min), der niederfrequenten magnetischen Felder im Schoßbereich des Fahrersitzes oder Beifahrersites durchgeführt.

5. Messungen während des Ladevorganges bei Elektrofahrzeugen
Bei Elektro- und Hybridfahrzeugen, welche über die Möglichkeit verfügen, dass die Akkus über eine stationäre Stromversorgung geladen werden können, werden zusätzlich auf der Sitzfläche an allen Sitzplätzen die Feldbelastung während des Ladevorganges ermittelt. Die drei höchsten Messwerte werden dokumentiert, sowie die Ladeleistung (wenn bekannt) in KW/h. Gibt es beispielsweise die Möglichkeit, wie bei Tesla, mit unterschiedlichen Leistungen die Akkus zu laden, so werden diese dokumentiert.

6. Auswertung
Die Dokumentation erfolgt nach einem einheitlichen Standard, den Sie hier einsehen können.