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Pressemitteilungen des VDB
Schachmatt dem Schimmelpilz
Vorsorgeprogramm in Kooperation mit den Krankenkassen
Pressemitteilung des Berufsverbandes Deutscher Baubiologen (VDB)
e.V.,
Herbstzeit ist Pilzzeit. Wenn Schwammerl und Pfifferlinge die
Körbe der Sammler füllen, blühen ihre ungeliebten
Verwandten hinter Schränken auf. Die feucht-kühle Witterung
begünstigt das Wachstum von Schimmelpilzen in Gebäuden.
„In den letzten Jahren hat der Befall stark zugenommen“
berichtet Diplom-Biologe Elek Szabo, Vor-standsmitglied des Berufsverbandes
Deutscher Baubiologen (VDB). Eine Ursache dieser Entwicklung sind
Reno-vierungsmaßnahmen in Altbauten, bei denen bauphysikalische
Zusammenhänge nicht ausreichend berücksichtigt werden.
Häufige Beispiele sind der Einbau neuer Wärmeschutzverglasungen
ohne den Wärmestandard der Wände zu verbessern oder
an den Außenwänden angebrachte Innenverkleidungen.
Ratschläge wie „mehr lüften“ oder der Einsatz
von Antischimmelmitteln lösen das Problem nicht. Ohne die
Ursachen für den Schimmelpilzbefall zu beheben, wird der
Schimmelpilz erneut in einer größeren Fläche und
in die Tiefe, d.h. in das Material hinein, wachsen.
Der Baubiologe als Fachmann hilft die eigentlichen Ursachen für
den Schimmelbefall zu finden. Dabei können keine Patenrezepte
angewendet werden. Neben der Überprüfung der Wohnbedingungen
(verwendetes Baumateri-al, Möblierung, und Gewohnheiten etc.)
hilft dem Fachmann eine Artbestimmung der Schimmelpilze, zur Ursachenerkennung.
Bestimmte Pilzarten weisen zum Beispiel auf Kondensationsschäden
hin, während sich andere auf durchfeuchtete Wände spezialisiert
haben und damit einen Hinweis auf Bauschäden geben.
Viel schlimmer als die unschönen Flecken sind die gesundheitliche
Risiken für die Bewohner der Räume. Die Pilzkörper
sondern kleine, nur mikroskopisch erkennbare Sporen ab, die über
die Atemluft bis in die Lunge gelangen und bereits in geringen
Konzentrationen Allergien auslösen können. Gleichzeitig
produzieren bestimmte Pilzarten Mykotoxine (Pilzgifte) die gesundheitliche
relevant sein können. Schimmelpilzen verursachen bei vielen
Menschen Erkrankungen der Atemwege, gereizte Augen oder empfindliche
Haut. Betroffene leiden häufig auch unter unspezifischen
Krankheitsbildern wie Kopfschmerzen, allergischer Schnupfen, Nasenbluten,
erkältungsähnliche Halsschmerzen, Reizhusten, Kurzatmigkeit,
Engegefühl in der Brust, typisch sind auch Grippe-ähnliche
Beschwerden wie Fiebrigkeit, Gelenk- und Muskelschmerzen und vorallem
Mattigkeit.
„Die Vermeidung von Schimmelpilzen in Innenräumen
hilft Krankheitsrisiken zu reduzieren“, betont Dipl.
Biol. Nicole Richardson, Vorstandsmitglied des Berufsverband deutscher
Baubiologen (VDB). Daher unterstützt der VDB das fitback-Vorsorge-Programm
der Betriebskrankenkassen, die mit der Einrichtung eines fitback-Rabattsystems.
Über die kostenlosen VDB-Hotline können besorgte Bürgerinnen
und Bürger direkt mit ihrem regionalen Baubiologen verbunden
werden und Lösungen für ihre Probleme finden.
Wie Sie eine fitback-Karte bekommen, erfahren Sie bei Ihrer Krankenkasse
oder unter www.fitback.net.
Wenn sie fragen zu Schimmelpilzen haben, können Sie sich
unter der Rufnummer:
0800-2001007 (von Montag bis Freitag zwischen
9.00 und 18.00)
Uhr kostenlos an die Experten des VDB wenden. Weitere Informationen
gibt es darüber hinaus im Internet hier auf dieser Website.
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